August 15, 2022

Kein Kind ist ein Problem!

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  • Manche Kinder hauen, kratzen, beißen. Hauen Schaufeln aus der Hand, nehmen weg, rennen so schnell sie können vor anderen Kindern und Erwachsenen weg, bevor es wieder Anschiss gibt
  • Es gibt diese Kinder, hinter denen auf dem Spielplatz alle die Augen verdrehen und sich innerlich denken “Kann die Mutter da nicht mal durchgreifen? Der hat gerade meinen Torben-Konstantin geschubst!”
  • Die Schuldigen dieses Verhaltens sind schnell gefunden: Alle finden, die Eltern sinds. Selber schuld, wenn man nicht mal ne Ansage macht! Doch so einfach ist das nicht.

Das erfährst du in dieser Folge:

  • Warum manche Kinder intensiver sind als andere
  • Was wirklich Einfluss auf das Verhalten des Kindes hat
  • Wer für ein friedliches Miteinander verantwortlich ist
  • 6 Impulse, wie du dein intensives Kind begleiten kannst

Du möchtest mehr?

Mein Gruppenprogramm “Kleine Menschen mit großen Gefühlen - Gefühlsstürme gemeinsam meistern” startet wieder Anfang Oktober. 

Ende September ist für eine Woche die Anmeldung geöffnet. 

Weitere Informationen findest du unter: https://deinefamilienbande.net/kleine-menschen-grosse-gefuehle/

Intensive_Care

Bis 25. September 2022

Nur für kurze Zeit geöffnet

Mein Coaching-Programm "Kleine Menschen mit großen Gefühlen - Gefühlsstürme gemeinsam meistern" ist aktuell für kurze Zeit geöffnet. Hier erfährst du, wie du dein wütendes Kind gelassen in seiner Autonomieentwicklung begleitest und dich selbst dabei nicht aus den Augen zu verlieren.

Intensive_Care

Bis 25. September 2022

Nur für kurze Zeit geöffnet

Mein Coaching-Programm "Kleine Menschen mit großen Gefühlen - Gefühlsstürme gemeinsam meistern" ist aktuell für kurze Zeit geöffnet. Hier erfährst du, wie du dein wütendes Kind gelassen in seiner Autonomieentwicklung begleitest und dich selbst dabei nicht aus den Augen zu verlieren.

Inhalt

  • Manche Kinder hauen, kratzen, beißen. Hauen Schaufeln aus der Hand, nehmen weg, rennen so schnell sie können vor anderen Kindern und Erwachsenen weg, bevor es wieder Anschiss gibt
  • Es gibt diese Kinder, hinter denen auf dem Spielplatz alle die Augen verdrehen und sich innerlich denken “Kann die Mutter da nicht mal durchgreifen? Der hat gerade meinen Torben-Konstantin geschubst!”
  • Die Schuldigen dieses Verhaltens sind schnell gefunden: Alle finden, die Eltern sinds. Selber schuld, wenn man nicht mal ne Ansage macht!
  • Doch es gibt Kinder, die haben so viel Energie in sich, dass sie nicht wissen, wohin damit. Die schreien, weinen, beschimpfen, treten, kratzen und da können die Eltern noch so bindungsorientiert auf sie eingehen, noch so sehr Grenzen setzen und noch so sehr Anteil an ihrem Leben nehmen. 
  • Es ist nicht bei jedem Kind damit getan, dass es gesehen und beachtet und respektiert wird. (Das sollte trotzdem die Grundvoraussetzung für ein Miteinander leben sein, in Ordnung?)
  • Manche Kinder brauchen mehr. Mehr Begleitung, mehr Orientierung, mehr Struktur, aber auch mehr Freiraum zur Entfaltung und weniger gesellschaftlich notwendige Anpassung
  • Manche Kinder brauchen die Möglichkeit, so wild zu sein, wie sie eben sind, ohne verurteilende Blicke von anderen
  • Manche Kinder wollen alles und zwar sofort und dann doch wieder was anderes im nächsten Moment
  • Und die Eltern dieser Kinder können übrigens ebenfalls verurteilende Blicke überhaupt nicht gebrauchen. Denn:  Natürlich haben Eltern Einfluss auf ihre Kinder, aber eben nicht unendlich.
  • Und damit möchte ich euch, die Eltern dieser Kinder,  mal wieder entlasten: Ihr könnt das Verhalten eures Kind nicht gänzlich mit eurer Erziehungsperformance beeinflussen.
  • Persönlichkeitsmerkmale wie das impulsivere oder ruhigere Temperament, aber auch Charaktereigenschaften sind vererbbar und nicht nur durch Umwelteinflüsse gelenkt

Es ist nicht alles nur eine Sache der Erziehung, wenn Kinder hauen, kratzen, beißen, wild sind, unangepasst sind, impulsiv sind!

  • Es gibt Faktoren in der Umwelt, die Einfluss haben. Es gibt Unterschiede im Temperament. Es gibt Entwicklungsstörungen, es gibt Krankheiten wie Stoffwechselstörungen, genetische Dispositionen etc. 
  • Worauf ich hinauswill: Wir können das von außen nicht sehen.
  • Es steht uns nicht zu zu urteilen über das Kind, über die Eltern oder über die gesamte Familie, denn wir sehen immer nur einen Ausschnitt, einen Teil der Wahrheit
  • Nicht alle Kinder haben z.B. ADHS und nicht alle Kinder sind einfach nur schlecht erzogen. 
  • Es würde uns, glaube ich, allen ganz gut tun, wenn wir versuchen würden, Bewertungen und Verurteilungen anderer zu unterlassen
  • Ich weiß nicht, was in dieser oder jener Familie los ist. Welche Umstände sie gerade haben, womit sie zu kämpfen haben, warum vielleicht das Kind gerade zu kurz kommt oder ob das Kind vllt einfach ein angeborenes schwierigeres Temperament hat oder vielleicht sogar ein diagnostiziertes ADHS oder welche Ressourcen die Eltern haben, auf das Kind einzugehen oder eben nicht einzugehen. 
  • Nachvollziehbarerweise ist unser aller Bestreben, das eigene Kind zu schützen, besonders vor Angriffen anderer Kinder. Doch wir können die Situation auch dazu nutzen, unser Kind in seiner Empathie zu stärken und z.B. sowas zu sagen wie  “Du wolltest nicht von Sophia gehauen werden. Das hat dir wehgetan und das ist doof. Guck mal, Sophia ist gerade auch ganz aufgebracht und weiß gar nicht, wohin mit sich und ihren Gefühlen. Hast du eine Idee, wie wir ihr helfen können?”
  • Geht mit eurem Kind ins Gespräch über solche schwierigen Situationen und versucht diese Situationen als Lernfelder für alle Kinder für ein empathisches und rücksichtsvolles Miteinander zu sehen
  • Denn wir alle tragen die Verantwortung für ein gutes Miteinander. Nicht nur die Eltern, deren Kinder “schwieriger” sind als andere

Was hilft, wenn mein Kind irgendwie “MEHR” von allem ist? 

  • das lässt sich pauschal natürlich nur ganz schwer sagen
  • wichtig ist, das individuelle Kind im Blick zu haben und nicht zu verzweifeln, wenn allgemeine TIpps aus Büchern oder dem Internet nicht mehr helfen
  • ich probiere mich trotzdem mal an ein paar Impulsen:
  1. Mach zunächst mal den Alltags-Check: Ist es sehr trubelig? Ändert ihr häufig eure Tagesstruktur? Probiere mal, vorhersehbare, klarer Strukturen und Routinen zu finden
  2. ich rate oft, Kindern ihre Gefühle zu verbalisieren und je älter sie werden, auch mehr zu bestärken, Gefühle selbst zu benennen. Dazu gehört dann auch irgendwann zu fragen “Was brauchst du, damit xy klappt?”. Doch bei manchen Kindern ist selbst das zu viel verlangt und sie brauchen auch hier mehr Orientierung: Klare Anweisungen bzw klare Äußerungen, was als nächstes passiert, was ihr jetzt tut zum Wohlergehen von euch allen. Das könnte deinem Kind vielleicht helfen
  3. Reflektiere dich selbst im Hinblick auf Erwartungen und Wünsche, die du an dein Kind stellst und beantworte dir ehrlich die Frage, ob deine Erwartungen wirklich kindgerecht sind. Falls du dir unsicher bist, hole dir Informationen, um das beurteilen zu können!
  4. Schreibe dir auf, welche positiven Eigenschaften, Stärken und Ressourcen dein Kind hat! Wenn der Alltag so angespannt ist, verliert man oftmals das Positive aus dem Blick
  5. Wann sorgst du für dich? Was brauchst du, um dich entspannen zu können? Um auf dein intensives Kind eingehen zu können, brauchst du Kraft. Wie sorgst du dafür, dass du diese Kraft hast?  
  6. Wenn du das Gefühl hast, dass irgendwas nicht stimmt, weil dein Kind so intensiv ist: Dann zögere bitte nicht, dass ihr euch professionelle Hilfe holt. Ansprechpartner können hier KinderärztInnen, Frühförderstellen, Erziehungsberatungsstellen, Sozialpädiatrische Zentren etc sein. Ist verlinkt!

Know-Wow

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Hi, ich bin Annika, Expertin für frühkindliche Entwicklung und Spezialistin für die Beratung von Familien. Ich zeige dir, wie du dein Kind friedlich und bedürfnisorientiert durch die Autonomieentwicklung ("Trotzphase") begleitest.

Bedürfnisorientiert. Selbstbestimmt. Ganzheitlich.

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